Heute

"Kunst und Handwerk aus der Region" +++ verlängert bis 28.08.22 +++

Auf einen Blick

  • Coburg
  • 14. – 28.08.2022Terminübersicht
  • 11:00 - 16:00
  • Bildung, Galerien, Highlights,…

+++ Verlängert bis 28.08.2022 +++

Die neue Ausstellung rückt Künstler aus der Region in den Fokus. Sie zu fördern und einem breiten Publikum bekannt zu machen, ist ein großes Anliegen der Horst-Ludwig-Weingarth-Stiftung. So finden Werke von bereits etablierten und noch unbekannten Künstlern zusammen: 

Dieter Fischer, Coburg
Dieter Fischer wurde 1955 in Coburg geboren. Als leidenschaftlicher Heimatmaler fängt er die Szenerie Coburgs immer wieder aufs Neue und in stetig variierenden, farbenprächtigen Facetten auf Leinwand ein. In seinem Ölbild vereint er die Morizkirche, die Veste im Winter, Schloss Ehrenburg, den Marktplatz und den Schlossplatz mit Blick zum Landestheater. 

Walter Böhm, Coburg
Walter Böhm wurde 1947 in Rödental geboren und widmet sich in seiner Malerei hauptsächlich Landschafts- und Tiermotiven. Die beiden Ölgemälde „Odeonsplatz“ und „Dame in Blau“ zeigen seltene Ausnahmen im Repertoire des Künstlers.

Georg Partheymüller, Marktgraitz 
Der Blick Partheymüllers geht häufig in die nähere Umgebung seiner Heimat und in die

Natur. Die Malerei des Künstlers umfasst Arbeiten in Öl-, Acryl- und Spachteltechnik. In sein Repertoire gehören auch große Wandmalereien.

In der Ausstellung sind die beiden Ölgemälde „Gabsweiher bei Lichtenfels“ und „Die Fußwaschung 1127“ zu sehen. Das historische Ereignis der Fußwaschung, die Bischof Otto von Bamberg 1127 in Marktgraitz vornahm, wurde vom Künstler in die Gegenwart versetzt, indem er den Personen Gesichter von Marktgraitzer Bürgerinnen und Bürgern aus dem Jahr 1988 gab, dem Entstehungsjahr des Gemäldes.

Karl Heinz Müller, Sonneberg
Karl-Heinz Müller wurde 1948 in Sonneberg geboren. Schon früh Mitglied im Künstlerzirkel Sonneberg, entwickelte sich nach und nach sein individueller Stil. Neben der Darstellung von historischen und zeitgeschichtlichen Themen, erschafft der Künstler auch kraftvoll farbige Phantasiewelten. Im Sonneberger Raum zieren seine Motive zahlreiche Außenfassaden, dort ist er auch als der "Lüftelmaler" der Sonneberger Altstadt bekannt. 

Ausgestellt sind seine Ölgemälde „Die Varusschlacht“, „Kollision“, „Sternentor“ sowie „Eine neue Hoffnung“.

Friederike Kilian van der Grohe, Coburg/ Berlin
Feine Landschaftsaquarelle in zarten, erdigen Tönen sind das Metier der in Coburg geborenen Wahl-Berlinerin. Sie ist mit drei Bildern vertreten: „Zum letzten Mal“, „Frühlingsgewitter“ und „Leer“.

Die vielseitige Künstlerin beherrscht jedoch auch den energievoll gezeichneten Pinselstrich, v.a. bei großformatigen Tierdarstellungen. Etwa 50 ihrer Werke befanden sich im Bestand des inzwischen aufgelösten Jagd- und Fischereimuseums Tambach und haben nun zum Teil in der Sammlung der Weingarth-Stiftung einen neuen Platz gefunden.

Armin Vieweg; Neustadt bei Coburg
Armin Vieweg wurde am 04. August 1924 in Neustadt bei Coburg geboren und verstarb, ebenfalls in seiner Heimatstadt, am 06. Dezember 2021. Schon als Jugendlicher realistischen Darstellungen zugetan, verschrieb sich der Künstler zeitlebens der Ölmalerei, die ihn über die Kriegszeit hinweg bis ins hohe Alter begleitete. Das Sujet Armin Viewegs umfasst meist Landschaftsbilder, teils mit Tiermotiven, aber auch Stillleben. Bevorzugte Malgründe waren Leinwand und Holz. Gerne orientierte er sich an der Kunst der niederländischen Meister des 19. Jahrhunderts zwischen Romantik Realismus. Der Maler hinterließ weit mehr als 200 Ölgemälde.

Ausgestellte Ölgemälde: „Loferer Steinberge“, „Weißkopfseeadler über Schlucht“, „Gebirgige Flusslandschaft nach Barend Cornelis Koekkoek (1803 – 1863)“, „Hofschmiede nach Horst Hacker (1842 – 1906)“

Dieter Ertl, Weitramsdorf
Den Grundstein für seine fotografische Leidenschaft legte Dieter Ertl als Kind. Bereits mit 10 Jahren bekam er die Möglichkeit seinem Großvater zu helfen und dessen Küche in ein SW-Labor zu verwandeln. In diesem Zuge wurde ihm schon früh das Wunder der Lichtbildentwicklung aufgezeigt. Vier Fotografien der Serien „Myanmar“ schmücken die Ausstellung.

Handwerk – „Stadtgalerie“, Folge 1, Coburger Designforum Oberfranken
Das Handwerk in Coburg beleuchtete das Coburger Designforum Oberfranken im ersten Teil seiner „Stadtgalerie“, die sich von Mitte Januar bis Mitte März 2022 in der ganzen Innenstadt verteilte. Nun sind die schönsten „Stadtgeschichte(n)“ noch einmal im Raum Rückert 3 zentral zusammengefasst. Hinter der Jugendstiltür des ehemaligen Alexandrinenbades – ebenfalls ein herausragendes Zeugnis der regionalen Handwerkskunst – finden sich die Story zur Kürschnerei Krug, dem Gerberhandwerk im Steinwerk, dem Landestheater und dem Globe.

Mit dem Projekt STADTGALERIE möchte das Coburger Designforum Oberfranken e.V. die Innenstadt Coburgs neu beleben. Von Dezember 2021 bis März 2022 lud die STADTGALERIE ihre Besucher*innen auf eine Entdeckungsreise in die Vergangenheit ein. Über das gesamte Jahr 2022 hinweg wird es vier Folgen der STADTGALERIE in der Coburger Innenstadt an verschiedenen Standorten zu besichtigen geben.

Mehr Informationen unter www.c-d-o.de/stadtgalerie

Weitere Termine

Auf der Karte

Ausstellungraum "Rückert 3 - Kunst, Kultur, Geschichte"
Rückertstraße 3
96450 Coburg

Tel.: 09561 / 894180
E-Mail:
Webseite: www.coburg.de/Subportale/Staedtische-Sammlungen-Coburg.aspx

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