Aberglaube, Hexen und Scharfrichter

Auf einen Blick

  • leicht
  • 1,00 km
  • 1 Std. 30 Min.
  • 310 m
  • 306 m
  • Stadtführungen,…
Vom finsteren Aberglauben, der zur Zeit des Mittelalters die Gemüter beherrschte, blieb auch Coburg nicht verschont. Während der Kostümführung „Aberglaube, Hexen und Scharfrichter“ wird erklärt, wo sich der Pranger und die gängigen Hinrichtungsstätten innerhalb der Stadt befanden. Die „Peinliche Halsgerichtsordnung“ von 1532 beinhaltete Folter und martialische Strafen. Und doch gilt dieses Gesetzbuch als Meilenstein des Rechts auf dem Weg vom Mittelalter in die Moderne. Coburg hatte unter Herzog Casimir eine der härtesten und grausamsten Strafverordnungen im ganzen Deutschen Reich. Auch die Hexenverfolgung erlebte unter ihm einen Höhepunkt. Mit dem Aufkommen des Strafrechts waren Personen nötig, die die verordneten Strafen vollzogen. Ein ganz neuer Berufszweig bildete sich heraus. Da die Menschen sich in dieser Zeit viele Begebenheiten und einiges Unglück nicht erklären konnten, nahm der Aberglaube einen hohen Stellenwert ein. Vieles davon wurde bis in die Gegenwart überliefert. Das glauben Sie nicht? Überzeugen Sie sich selbst und lernen Sie Rezepte kennen, die früher gerne gegen das Unheil angewendet wurden. Bitte beachten Sie, dass diese Führung nicht für Kinder geeignet ist.

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